GROSZ: BZÖ fordert Einbindung aller Gemeinderatsfraktionen in Reininghaus-Verhandlungen - 22.02.2012

„Reininghaus-Gründe könnten für die Stadt zu einem Gewinngeschäft werden“
Graz - Die Einbindung sämtlicher Rathausfraktionen in mögliche Verhandlungen rund um die Projektentwicklung der Reininghausgründe, forderte heute der Grazer BZÖ-Gemeinderat Abg. Gerald Grosz: „Nagl und Rücker sind in den vergangenen zwei Jahren bereits drei Mal in dieser Frage gescheitert. Es wäre daher sehr vernünftig, sämtliche im Gemeinderat vertretenen Fraktionen in Verhandlungen für eine Übernahme der Reininghaus-Gründe einzubinden. Die Stadt muss „so oder so“ in die Kasse greifen. Dem BZÖ ist es daher lieber, wenn die Landeshauptstadt und damit der Steuerzahler dann auch etwas davon haben. Da die Stadt Graz ohnedies 2 bis 2,5 Mio € pro Hektar in die Infrastruktur des Stadtteils investieren muss aber auch bei „reiner Privatentwicklung“ zu Infrastrukturinvestition in ähnlicher Höhe genötigt werden würde (Schulzentrum, Straßenbahn, Bus, Grünflächen, soziale und kulturelle Einrichtungen,…) muss an diese Sache mit einem logischen, nachvollziehbaren, nachhaltigen und vor allem vernünftigen Rahmenplan herangegangen werden“, so Grosz.
„Wenn die Gründe von Immobilienunternehmen zerschnitten werden, hat der Steuerzahler nur Kosten aber keinen Gewinn“, warnt der BZÖ-Mandatar.
„Bevor die Stadt Graz nicht als Eigentümer aufscheint, geben sich Möchtegerns, Immobilienspekulanten und Glücksritter die Türklinken in die Hand und der Gemeinderat ist zu untätigem Zuschauen verdammt. Ziel muss es sein, dass die Stadt Graz die Reininghausgründe übernimmt und gemeinsam mit - von der Stadt selbst einzuladenden - Investoren stufenweise nach den Wünschen und Vorstellungen der öffentlichen Hand entwickelt. Hier können wir dann auch die 1000 Sozialwohnungen endlich errichten, die aufgrund eines mehrheitlich beschlossenen BZÖ-Antrages verpflichtend wären“, so Grosz abschließend.
